Agility One besteht aus zwei Teilen, und die brauchen Unterschiedliches: Die Verwaltung läuft im Browser, die Zeitmessung auf einem Rechner am Ring. Wer nur meldet oder Ergebnisse ansieht, braucht nichts weiter als ein Gerät mit Internet.
Für alle: Verwaltung, Meldung, Ergebnisse
Alles, was nicht Zeitmessung ist, läuft im Browser. Es muss nichts installiert werden.
- Ein Gerät mit Internetzugang – Computer, Tablet oder Telefon. Die Oberfläche ist für Bildschirmbreiten ab 375 Pixeln gebaut, also auch für gewöhnliche Telefone.
- Ein aktueller Browser. Chrome, Edge, Firefox oder Safari in einer der jeweils letzten Versionen. Ältere Browser können die Seite darstellen, einzelne Bequemlichkeiten fehlen dann.
- JavaScript ist nicht zwingend. Navigation, Formulare und Listen funktionieren auch ohne. Aktiviert ist es angenehmer, ohne bleibt alles bedienbar.
- Kein eigener Server, keine Wartung. Der Verein betreibt nichts selbst.
Für den Ring: Zeitmessung
Hier läuft ein kleines Programm auf einem Rechner neben der Bahn – der Zeitmess-Client. Er liest die Lichtschranke aus und schickt die Messungen an die Cloud.
Das Gerät am Ring
| Was | Anforderung | Warum |
|---|---|---|
| Gerät | Notebook oder PC neben der Bahn | Der Client spricht direkt mit der Lichtschranke. Das kann kein Browser. |
| Betriebssystem | Windows. Die genaue Mindestversion steht noch nicht fest. | Die Auslieferung als Windows-Programm ist noch nicht entschieden. Sobald sie es ist, steht die Version hier. |
| Prozessor und Arbeitsspeicher | Keine besonderen Anforderungen. Ein älteres Bürogerät genügt. | Der Client rechnet nichts. Er liest Impulse, schreibt sie weg und sendet sie. |
| Freier Speicherplatz | Einige hundert Megabyte | Programm und lokale Messdatenbank. Ein ganzer Turniertag erzeugt wenige Megabyte. |
| Anschluss | Ein freier USB-Anschluss je Lichtschranke, dazu der Treiber des Herstellers | Über diesen Anschluss kommen die Impulse herein. |
| Bildschirm | Ab etwa 1280 × 800. Matt ist besser als spiegelnd. | Die Ringansicht wird im Stehen und oft in der Sonne abgelesen. |
| Stromversorgung | Netzteil oder Powerbank | Ein Turniertag dauert länger als ein Notebookakku. |
| Internet | WLAN oder Mobilfunk. Nicht zwingend. | Der Client speichert zuerst und sendet danach. Ohne Netz wird weitergemessen und später nachgeliefert. |
| Uhrzeit | Automatisch stellen lassen | Jede Messung trägt einen Zeitstempel. Eine falsch gehende Uhr fällt erst beim Auswerten auf. |
| Energiesparen | Ruhezustand und Bildschirmschoner aus | Ein Rechner, der mitten im Lauf einschläft, misst nicht weiter. |
| Rechte | Einmalig Administratorrechte für die Installation | Danach genügt ein gewöhnliches Benutzerkonto. |
| Virenscanner | Gegebenenfalls eine Ausnahme für den Client | Manche Scanner greifen auf den USB-Anschluss durch und verzögern die Messung. |
Ein Zeitmessplatz je gleichzeitig betriebenem Ring. Zwei sind in der Vereinslizenz enthalten; das Programm selbst darf auf beliebig vielen Rechnern installiert sein. Gezählt wird nur, wie viele Plätze gleichzeitig aktiv sind.
Zur Lichtschranke
Der Client arbeitet ausschließlich mit ausdrücklich getesteten Modellen. Vor einer Anschaffung ist zu prüfen, ob das eigene Modell dabei ist.
Stand heute ist noch keine Lichtschranke freigegeben. Für Einrichtung und Erprobung gibt es einen Simulator, der sich wie ein echtes Gerät verhält. Ein auf Verdacht gebauter Treiber wäre gefährlicher als keiner: Er lieferte am Turniertag falsche Zeiten statt gar keine. Sobald ein Modell geprüft ist, steht es hier.
Für Zuschauer und Sprecher: Live-Anzeige
- Ein Bildschirm oder Beamer mit einem Gerät, das einen Browser hat.
- Internet an diesem Gerät. Die Live-Anzeige holt ihre Daten aus der Cloud.
- Die Anzeige ist auf Lesbarkeit über mehrere Meter ausgelegt; eine Bedienung während der Veranstaltung ist nicht nötig.
Was ihr nicht braucht
- keine Installation für Teilnehmer, Richter oder Helfer
- keinen Server und keine Datenbank im Verein
- keine besondere Hardware für das Wettkampfbüro
- keine zusätzliche Software für Startlisten, Urkunden oder Ergebnislisten
Wenn etwas nicht passt
Der Client meldet beim Start, was er vorfindet: Ist die Lichtschranke verbunden? Ist die Cloud erreichbar? Sind Messungen gespeichert, sind sie übertragen? Diese vier Angaben stehen immer sichtbar. Wenn eine davon nicht stimmt, sagt die Meldung, was als Nächstes zu tun ist.